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Im Juni
Liebes Publikum,
„Die Natur liebt die Vielfalt. Leider hasst die Gesellschaft sie.“ Ein gewisser Milton Diamond hat das mal so treffend formuliert. Und das Abstempeln von Artgenossen zu Außenseitern ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Dabei schafft im Zusammenleben doch vor allem das Andersartige, vermeintlich Unperfekte unerwartet neue Spielräume, in die jede/r/s seine besonderen Begabungen für ein erfolgreiches Miteinander einbringen kann. Das gilt nicht zuletzt auch für die Liebe. Beispiele dafür liefern wir im Monat Juni mit einer ganzen Reihe von sehr unterschiedlichen Filmen. Den Anfang macht „Der Frosch und das Wasser“. Hier gerät der stumme Buschi, Bewohner einer betreuten Wohngruppe in eine japanische Touristengruppe und es ergibt sich mit einem ebenfalls sehr schweigsamen – und auch nur japanisch sprechenden – Mitreisenden eine behutsame Annäherung mit überraschenden Folgen für deren weiteres Leben. Auch in „Als wäre es leicht“ geht es um Kommunikation mit eingeschränkten Möglichkeiten. Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Dennoch finden sie sich. Ihre Liebe scheint für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft. Zwischendurch darf in „Glennkill: Ein Schafskrimi“, der schon als Buch ein Mega-Seller war, nach dem Mord an Schäfer George mit dem Ermittler-Team an der Aufklärung geknobelt – und dabei auch schallend geblökt und gelacht werden, denn die Schafe selbst nehmen die Sache in die Hand. Auf ihre Art natürlich… Dann haben wir da für Euch noch zwei bemerkenswerte Produktionen, die jeweils den Focus auf die Gefühle richten, die sich als Folge persönlicher Krisen Jahre nach einer Trennung plötzlich wieder Bahn brechen. In „Die Ironie des Lebens“ spielt die unheilbar an Krebs erkrankte Eva zur Überraschung aller ihren Ex, einen erfolgreichen, jedoch leicht frivol-zynischen Comedian in punkto Selbstermächtigung und Lebensfreude komplett an die Wand. Bei „Der verlorene Mann“ handelt es sich um eine höchst ungewöhnliche Dreiecksgeschichte, die dadurch entsteht, dass der Ex-Gemahl, an Alzheimer erkrankt, sich an seine Scheidung schlichtweg nicht erinnern kann und einfach seinen früheren Platz an der Seite seiner Ex/Frau wieder einnimmt. Das sorgt verständlicherweise für reichlich Chaos, aber auch herzerwärmende, bittersüß komische Szenen. Unser Familienfilm „Der Wunderweltenbaum“ erzählt nach einer Kinderbuchreihe von Enid Blyton von drei Geschwistern, die widerstrebend mit ihren Eltern aufs Land gezogen sind. Dort entdecken sie im Wald einen Baum, in dem skurrile Wesen wohnen durch die sich aufregende, aber auch gefahrvolle Welten eröffnen, denen zu begegnen Mut und gegenseitiges Vertrauen erfordert.
Von 22.-30. Juni machen wir eine kleine schöpferische Pause. Im Sommermonat Juli sind wir wieder wie gewohnt auf dem Posten. Mit Filmen, die das Herz rühren, die Lachmuskeln strapazieren oder neue Horizonte öffnen, auf jeden Fall aber immer großes Kino sind. Das geht auch im kleinen Rahmen. Und unser gemütlicher Biergarten wartet ja auch wieder auf Euch.
Mit dem Bus RB72 von Crailsheim und Gerabronn gemütlich und stündlich in die Klappe
fahren!
Bis demnächst in der Klappe
Euer Klappe Team
Täglich
18:00 bis 21:30 Uhr
Gerichte aus unserer Tageskarte
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Die Rezepte stammen aus aller Welt, angelehnt an unser Filmangebot.
Fall Sie unter einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden,sprechen Sie uns an.
Wählen Sie zwischen Angeboten mit Fleisch aus der Region,
vegetarischen und veganen Gerichten.
Bitte Reservieren Sie rechtzeitig!

Filmgespräch
Am Donnerstag 18.06. um 19:00 Uhr, begrüßen wir unsere Kooperationspartner „Krebsverein für Schwäbisch Hall & Hohenlohe e. V.“ - sowie die „Spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ (SAPV) zum Film
"Die Ironie des Lebens"
Im Anschluss an den Film freuen sich die Kolleginnen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) und des Krebsverein für SHA & HOK e.V. auf eine angeregte Publikumsdiskussion rund um den Film und das Thema Lebensqualität am Lebensende.
Melden Sie sich hierfür gerne an.

