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Im  Juli und August


Liebes Klappenpublikum,

 

„… aus ein paar sonnenhellen Tagen sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass, wenn der Sommer längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.“ ist nach Goethe eine Kunst und besondere Gabe.
Für uns auch besondere Verpflichtung Euch, unserem Publikum, gegenüber. So gibt es große Gefühle vor skandinavischer Ostseekulisse in „Das Sommerbuch“: Glenn Close als einfühlsame Großmutter von Sophia, die, erst neunjährig, vor kurzem ihre Mutter verloren hat. „Couscous und Geheimnisse“ nimmt uns mit in eine nordafrikanische Familie in Frankreich. Wir erleben kulinarische Höhenflüge, junges Liebesglück und zittern vor den Fallstricken unüberlegter Halbwahrheiten. Um’s Kochen geht’s auch bei „Hallo Betty“. In der charmanten Retro-Komödie wird eine eigentlich eher schüchterne Schweizer Werbetexterin unfreiwillig zur Köchin der Nation und setzt sich damit zwischen alle Stühle. Sommerzeit ist auch Lesezeit. Zur hundertsten Wiederkehr der Geburt von Ingeborg Bachmann lässt uns Regisseurin Regina Schilling in einer poetischen Spurensuche am Entstehen ihrer Werke teilhaben. Wie ein einzelner Mensch Großes bewirken kann, wenn er seine Ziele hartnäckig genug verfolgt, dokumentiert ebenso anschaulich wie überzeugend der Film „Wie geht Natur?!“ über Michael Succow, Brandenburger Naturschutzpionier und Träger des alternativen Nobelpreises. Humorvoll, rasant und berührend wird in der außergewöhnlichen Erzählung „Lebensansichten eines Huhns“ die Perspektive einer aus der Legebatterie entflohenen Henne mit den Verstrickungen und Daseinskämpfen der menschlichen Gesellschaft verknüpft. Ein Dorf an der galicischen Küste Spaniens versucht in „So klingt das Leben“ ein tragisches Unglück mit der Teilnahme an einem Musikwettbewerb zu überwinden. Musikalisch noch etwas anspruchsvoller und königlich mitreißend wird es im „Klang von Neuschwanstein“. Wo einst Bayernkönig Ludwig II. mit seinem Märchenschloss die verstörend schöne Verbindung von Architektur und Musik erschaffen ließ, wird es hier selbst zur Bühne - und seine Geschichte zu einem einzigartigen Kinoerlebnis. Unseren ganz kleinen Zuschauern bieten wir genau das mit „Tommy Tom und der verschwundene Teddybär“. 
Von 3. bis 26. August machen wir Sommerpause. Danach läuft’s wieder bei uns: die Filme, das Bier, die guten Gespräche – und alles andere auch.

 

Euer Klappenteam


Mit dem Bus RB72 von Crailsheim und Gerabronn gemütlich und stündlich in die Klappe

fahren!

Täglich
 18:00 bis 21:30 Uhr

Gerichte aus unserer Tageskarte

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Lecker speisen in der Klappe

Auf unserer Speisekarte finden Sie regionale, saisonale, vegetarische, sowie auch vegane, glutenfreie oder laktosefreie Gerichte und Gerichte mit Fleisch von uns bekannten Bauern und Jägern.
Die Rezepte stammen aus aller Welt, angelehnt an unser Filmangebot.
Fall Sie unter einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden,sprechen Sie uns an.

Wählen Sie zwischen Angeboten mit Fleisch aus der Region,
vegetarischen und veganen Gerichten.

Unsere Karte variiert wöchentlich mit saisonalen Angeboten.


Bitte Reservieren Sie rechtzeitig!

Dokumentarfilm


Im Anschluss an den Film laden wir sie herzlich ein zu einer Filmdiskussion

 

Wie geht Natur?!


Regie: Jakob Friedrich

Land: Deutschland 2025

Länge: 60 Min.

keine Altersbeschränkung

Protagonist:innen: Michael Succow, Michael Otto, Hannes Knapp, Ulf Müller-Helmbrecht, Peter Schauerte

 

Wie schafft man es, inmitten eines politischen Umbruchs fast fünf Prozent eines ganzen Landes unter Naturschutz zu stellen? Und wie gelingt es einem einzelnen Menschen, Landschaften für kommende Generationen zu bewahren? Genau diesen Fragen widmet sich der bewegende Dokumentarfilm „Wie geht Natur?!“ Der Film ist weit mehr als eine klassische Naturdokumentation. Er erzählt eine ostdeutsche Heldengeschichte, einen politischen Krimi und zugleich eine zutiefst persönliche Familiengeschichte. Im Mittelpunkt steht der Brandenburger Biologe, Moorforscher und Träger des Alternativen Nobelpreises Prof. Dr. Michael Succow, der zu den bedeutendsten Naturschützern Europas zählt. Bereits als Kind fiel Succow in der DDR als leidenschaftlicher Vogelkundler auf. Später wurde er zum unbequemen Wissenschaftler, der sich nie dem System unterordnen wollte. Gerade diese Haltung machte ihn in der Wendezeit zu einer Schlüsselfigur. Gemeinsam mit wenigen Mitstreitern nutzte er das historische Zeitfenster rund um den Mauerfall und entwickelte innerhalb weniger Monate das größte Naturschutzprogramm, das Deutschland je gesehen hat. Bis zum 3. Oktober 1990 entstanden: 5 Nationalparks, 6 Biosphärenreservate und 3 Naturparks neuer Prägung.
Der Film schlägt dabei bewusst eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Er zeigt nicht nur die historischen Ereignisse rund um die Wiedervereinigung, sondern auch heutige Initiativen für Moore, Urwälder und gesunde Böden. Geschichten des Gelingens statt Katastrophenszenarien.

 

Wir freuen uns auf Einladung von Ernst Rieger, am 22.07.26, folgende Gäste bei uns im Kino begrüßen zu dürfen:

 


Politik:                       
Harald Ebner (MdB / Grüne) aus Kirchberg a. d. Jagst
Naturschutz:             
Kathrin Succow Produzentin „Wie geht Natur?“ und
                                   Vorsitzende des Stiftungsrates der SuccowStiftung.

                                  Bruno Fischer
(NABU Kirchberg)
Landwirtschaft:         
Ernst Rieger (Wildsamenpionier / Familienunternehmen Rieger-                                              Hofmann GmbH / Mitglied Arbeitsgem. bäuerliche Landwirtschaft e.V.

 

 

Im Anschluss an den Film laden wir sie herzlich ein zu einer Filmdiskussion unter dem Motto:

 

Wie geht Natur? Oder: Was hemmt die pragmatische Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen und wie lässt sich dies überwinden?

 

Moderation: Bruno Fischer (NABU Kirchberg)

 

 

Anmeldungen bitte unter: kinoteam@kinoklappe.de